Häufig wird mir in Interviews die Frage gestellt, ob ich das Geschehen im Profi-Tennis noch intensiv live verfolge.
Leider finde dazu jedoch häufig nicht mehr die Zeit und so bleibt es oft dabei, dass ich die Ergebnisse nur aus der Zeitung erfahre. Besonders interessiert mich immer noch das deutsche Damentennis. Als ich erfuhr, dass Sabine Lisicki im Finale des WTA-Turniers von Charleston in South Carolina gegen Caroline Wozniacki aus Dänemark stand, habe ich mir daher bewusst die Zeit genommen, das Spiel zu schauen. Sie ist sehr selbstbewusst aufgetreten und hat ein spannendes Spiel mit einigen spektakulären Ballwechseln gezeigt. Als sie einige Matchbälle brauchte, um das Spiel für sich zu entscheiden, haben sicherlich viele mit mir die Daumen gedrückt. Es war schön, nach dem letzten Matchball ihre überwältigende Freude und den Jubel zu sehen. Ich erinnere mich besonders gerne an den Moment ihrer überwältigenden Freude, als sie das Turnier schließlich mit 6:2, 6:4 verdient gegen Caroline Wozniacki gewonnen hatte. Als sie den letzten Matchball verwandelte, bewies sie, dass sie das Spiel mit ihrem klaren Kopf und präzisen Spieltechnik verdient gewonnen hatte.
Es ist schön eine junge deutsche Spielerin mit starkem Willen und der Bereitschaft, hart an sich zu arbeiten, gewinnen zu sehen. Ich habe Sabine Lisicki kurz persönlich kennen gelernt als sie Anfang diesen Jahres mit dem Adidas – Team nach Las Vegas zum Training kam. Mir ist damals schon ihr außergewöhnlicher und zielorientierter Einsatz aufgefallen und ich bin nun gespannt auf ihre weitere Entwicklung in ihrer Tenniskarriere.




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