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Das vierte und letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres beginnt in diesen Tagen in New York. Die US Open in Flushing Meadows stehen mit etwa 700.000 Besuchern innerhalb zwei Wochen und dem grössten Tennis-Stadium der Welt, welches über 20.000 Zuschauer fasst, für ein Turnier der Superlative.

Ich bin von Natur aus eine aktive Person und nehme gerne verschiedene Einflüsse auf, die meine Gedanken neu anregen. Daher fühle ich mich oft besonders in Grosststädten wie New York wohl, denn gerade im Geschäftigen der Stadt werde ich zu neuen Ideen inspiriert, ich kann meine Gedanken ordnen und zur Ruhe kommen. Nach New York zu kommen war wegen der Grösse und dem Trubel immer ein besonderes Erlebnis für mich. Ich bin von Natur aus eine aktive Person und nehme gerne verschiedene Einflüsse auf, die meine Gedanken neu anregen. Daher fühle ich mich oft besonders in Grosststädten wie New York wohl, denn gerade im Geschäftigen der Stadt werde ich zu neuen Ideen inspiriert, ich kann meine Gedanken ordnen und zur Ruhe kommen. Dieses Gefühl hat sich besonders während der US Open in New York gezeigt: In den Stadien herrscht buntes Treiben – das Jubeln der vielen Fans, die lautstark von den Tribünen anfeuern, essen und miteinander reden (die Stimmung erinnert manchmal fast an ein Baseballspiel) und die eindrückliche Kulisse mit den vielen Lichtern und Bannern in den Nightsessions lassen einen fast verloren gehen. Wenn man dann vom Match zurück in die Stadt kommt, breitet sich eine Art Ruhe aus. Gerade Sonntags herrscht in den Strassen von Soho trotz und gerade wegen der vielen kleinen Cafés, Restaurants und Galerien eine angenehme Gelassenheit. Auch heute geniesse ich es noch sehr durch den Central Park und die Strassen zu laufen und dabei unterschiedliche Kulturen, Menschen und Bilder auf mich wirken zu lassen. Mein Tipp, falls Sie zu den diesjährigen US Open in New York sind: Am Wochenende den Annex Antique Fair & Flea Market zwischen 6th Avenue und 24th bis 27th Street mit seiner schönen Atmosphäre besuchen, in einem Strassencafé einen Bagel geniessen oder eines der vielen Ateliers von bekannten und unbekannten Künstlern besuchen!

Natürlich steht jedoch die nächsten zwei Wochen das Tennis in New York im Vordergrund.  Wegen Verletzung fallen bereits einige Favoriten aus: Del Potro fühlt sich aufgrund Beschwerden im Handgelenk seit Januar nicht fit und kann so seinen Vorjahrestitel nicht verteidigen. Serena Williams, dreimalige US Open-Siegerin und Halbfinalistin in 2009, muss ihre Fussverletzung auskurieren und sogar Venus Williams sagte die beiden Vorbereitungsturniere in Cincinnat und Montreal wegen Knieproblemen ab. Für Henin scheint die Saison 2010 sogar bereits aufgrund einer Verletzung am Ellenbogen vorzeitig beendet zu sein. Ich wünsche ihr, dass sie sich von diesem kleinen Tief nicht entmutigen lässt.

Federer bleibt für mich nach seiner Finalteilnahme in Toronto und seinem Sieg in Cincinnati einer der grossen Favoriten – vielleicht ist es gerade jetzt gefährlich ihn zu unterschätzen, denn in Best-of-Five Turnieren ist es immer noch schwer ihn zu schlagen. Einer der Favoriten ist sicherlich Murray, der in Toronto in herausragender Manier seine Form zeigte. Bei den Damen sehe ich Vorjahressiegerin Clijsters als eine Top-Favoritinnen, die das Turnier in Cincinnati gewann. Doch auch von Sharapova, welche diesen Sommer nach langer Verletzungspause zu ihrer Form zurückfand, sowie von Wozniacki und Jankovic erwarte ich ein starkes Eingreifen in das Turnier.

Ich bin gespannt, ob einige Spieler die verletzungsbedingten Ausfall einiger Mitkonkurrenten, besonders bei den Damen, als Chance nutzen oder ob altbekannte Favoriten, wie Nadal, Federer und Clijsters ihre Stellung behaupten können.