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Hier ein kleiner Ausschnitt meiner Aktivitaeten der letzten paar Wochen:

Unsere Kinder sind ins neue Schuljahr gestartet und ich bin gerade aus Deutschland zurueckgekommen, wo ich unter anderem in Heidelberg am Auftakt zum Solheim Cup teilnahm. Die Organisation sammelte im Rahmen eines 24-Stunden Spendenmarathons Gelder fuer mehrere Stiftungen, die sich für Kinder einsetzen. So konnte ich mich über eine großzügige Unterstützung für meine Stiftung Children for Tomorrow freuen. Das prestigereiche Damengolfturnier wird naechstes Jahr zum ersten Mal in seiner Geschichte in Deutschland ausgetragen – wie aufregend, dass die begehrteste Trophäe im Damengolf ausgerechnet in meiner Heimatregion stattfinden wird!

Von Heidelberg ging es für mich direkt weiter nach Hamburg – auf jeder meiner Deutschlandreisen ist diese Stadt immer eine feste Station. Nach einer Praesentation bei meinem Partner Teekanne besuchte ich den Hauptsitz meiner Stiftung und traf dort das Team und einige Patienten.

Natuerlich ist es für mich immer sehr bewegend, Neuigkeiten von einzelnen Kindern und Jugendlichen zu hoeren, deren Schicksale und Entwicklungen ich über die letzten Monate verfolgen konnte. Ganz besonders in dieser Zeit, wo so viele Flüchtlinge nach Hamburg kommen, ist es mir wichtig, gemeinsam mit dem Team nach Lösungsmöglichkeiten für die gewaltige Nachfrage nach Behandlungsplätzen zu suchen. Ein Drittel der minderjährigen Flüchtlinge, die es nach Hamburg geschafft haben, sind ganz alleine ohne die Begleitung eines Familienmitgliedes geflohen. Wir versuchen alles, um so vielen Kindern wie möglich zu helfen, aber diese Aufgabe ist kaum zu bewältigen: obwohl wir dieses Jahr ueber 200 Fluechtlingskinder in Hamburg behandeln, steigt die Nachfrage und somit unsere Warteliste kontinuierlich an.

Umso wichtiger ist es , dass dieses Video von „Mona Lisa“, ZDF http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2237246/Traumatisierte-Kinder-auf-der-Flucht#/beitrag/video/2237246/Traumatisierte-Kinder-auf-der-Flucht ueber die beiden Children for Tomorrow Patienten Shafiq und Samir Verständnis für Kinder schafft, die dringend Therapien benötigen, um ihre tiefen seelischen Wunden zu heilen. Samir und Shafiq haben sich in der Fotogruppe im Rahmen der Kunsttherapie kennen gelernt. Hier lernen sie in den Therapien, dass ihre Symptome aufgrund ihrer traumatischen Erlebnisse normal sind. Unsere Therapeuten vermitteln ihnen nicht nur, dass ihre Krankheit einen Namen hat, sondern, umso wichtiger, dass diese Krankheit auch behandelt werden kann. „Wir bekommen hier eine neue Chance“, sagt Shafiq.

Im Namen von Children for Tomorrow möchte ich Shafiq und Samir fuer ihren Mut danken, ueber ihre traumatische Lebensgeschichten und unsichtbaren emotionalen Wunden zu sprechen und somit Aufmerksamkeit fuer ihre Leidensgenossen/innen zu schaffen. Wir wuenschen beiden das Beste fuer ihre Zukunft!

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