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Glückwunsch an die diesjährigen Australian Open Gewinner Serena Williams und Roger Federer!

Fast wäre Justine Henin die Sensation geglückt, ihre Rückkehr mit einem Grand Slam Titel zu beginnen – ähnlich wie Kim Clijsters an den US Open 2009. Durch Williams’ Australian Open Sieg, den sie druckvoll und mit mentaler Stärke in einem Dreisatzsieg (6:4, 3:6, 6:2) bereits zum 5. Mal erkämpfte, wurde Justine Henin’s bemerkenswertes Comeback jedoch nicht geschmälert. Ich fand es toll, wie entspannt und glücklich sie trotz der Niederlage wirkte. Und vor allem ist es gut zu sehen, dass wir im kommenden Jahr mit einem gehobenen Spielniveau bei den Damen rechnen können. Überraschend kam der Einzug von gleich zwei Chinesinnen Li Na und Zheng Jie in das Halbfinale. Das Ergebnis lässt auf mehr hoffen und scheint auch die die Popularität des Tennissports in China bereits erhöht zu haben.

Bei den Herren war Murray so nah an seinem ersten Grand Slam Sieg wie seit dem Finalspiel an dem US Open 2008 nicht mehr. Nach einem umkämpften Spiel, welches das Spielergebnis von 6:3, 6:4, 7:6 (13:11) erst im dritte Satz im Tiebreak erahnen lässt, wurde der Spieler mit den stärkeren Nerven belohnt.

Es war zudem nicht einfach mit anzusehen, wenn Verletzungen hoffnungsvollen Top-Spielern ein vorzeitiges Aus bereiten, wie etwa bei Del Potro oder Nadal. Das diesjährige Australian Open Turnier hat eines eindrücklich gezeigt: Für den Sieg eines Grand Slams sind neben eines hervorragendem Spielniveaus genau so die physische Verfassung und das Selbstvertrauen von grosser Bedeutung. Denn in den entscheidenden Momenten ruhig zu bleiben – das macht einen Champion aus.